Über 400 Münchner Feuerwehrler helfen im Schneechaos

Am Mittwochabend ist die Überlandhilfe der Berufsfeuerwehr München und der Freiwilligen Feuerwehr München im Katastrophengebiet Berchtesgadener Land zu Ende gegangen.

Seit dem 17. Januar hatten sich täglich um 5 Uhr morgens zahlreiche Einsatzkräfte von München aus auf den Weg in die Einsatzgebiete nach Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Ramsau und Königssee aufgemacht.

Die Feuerwehrfrauen und -männer unterstützten vor Ort vor allem die Räumung der meterdick vom Schnee bedeckten Dächer. Höhenretter der Berufsfeuerwehr sicherten die Rettungskräfte bei diesen Arbeiten.

Bis zu 18 Stunden am Tag waren die Münchner Helfer im Einsatz. Als letzten Einsatz räumten die Hilfskräfte am Mittwoch die Dächer einer Schule, die vom Einsturz bedroht war. „Damit endete ein kräfteraubender Einsatz, der alle Beteiligten an die Grenze des Machbaren brachte“, so Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble.